Bioenergie -
Kurzumtriebswälder (engl. Short Rotation Forestry)
Kurzumtriebswälder
sind eine spezielle landwirtschaftliche Produktionsform für
ausgewählte Holzarten. Über den feldmäßigen Anbau wird
Biomasse als Rohstoff für die Energieerzeugung oder andere
Nutzungen erzeugt.
Dazu werden einjährige Triebe von schnell
wachsenden Laubholzarten in Winterruhe als ca. 20 cm lange
Stecklinge in den umgebrochenen Boden eingepflanzt. Nach 2-5
Jahren kann die überdurchschnittlich rasch aufgewachsene
Holzmasse geerntet werden. Danach treibt der übrig
gebliebene Wurzelstock erneut und in mehreren Trieben aus
und bildet so wieder sehr schnell Holzmasse, die eine
CO2-neutrale Energieproduktion ermöglicht.
Durch die Rückbringung der Holzasche auf diese Felder wird
ein vollständiger Stoffkreislauf gewährleistet.
Kurzumtriebswälder sind eine schonende, düngungs- und
aufwandsarme Alternative.
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