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Feinstaub-Entlastung: Fernwärme-Bedarf in Graz ist den vergangenen Tagen "explodiert"

An einem einzigen Tag wurden 7.824 Megawattstunden verbraucht: Das entspricht der Menge von 780.000 Liter Heizöl

Graz, 18.02.2005 - Die extreme Kälte der vergangenen Woche hat für das Tochterunternehmen der Energie Steiermark, die Steirische Gas&Wärme einen neuen Rekord gebracht. 
Normalerweise verbrauchen die Grazer an einem durchschnittlichen Wintertag zwischen 5.000 und 6.000 Megawattstunden Fernwärme. Vor wenigen Tagen drehten die Bewohner der Landeshauptstadt aber aufgrund der niedrigen Temperaturen offensichtlich etwas kräftiger auf: „Dabei wurde innerhalb von 24 Stunden der Rekord von 7.824 Megawattstunden benötigt, das entspricht dem halben Jahresbedarf von Rottenmann oder umgerechnet etwa 780.000 Liter Heizöl“, so der Sprecher der Energie Steiermark, Urs Harnik-Lauris.

"Dieses Ergebnis zeigt deutlich, dass immer mehr Bewohner von dieser Wärmelösung überzeugt sind", meint Gas&Wärme-Vorstandssprecher Peter Köberl. "Neben den Kosten ist es vor allem der Umwelt- und Sicherheitsaspekt, der für die Fernwärme spricht".

"Im Moment orten wir vor allem angesichts der starken Feinstaub-Diskussion einen starken Zulauf zu dieser Energieform", so Harnik. Im Moment haben in der Landeshauptstadt etwa 50.000 Haushalte einen Fernwärme-Anschluss. Auslöser für die überaus starke Nachfrage – sowohl bei der Gas&Wärme als auch bei der Energie Graz - dürfte aber auch die neue 1.000 Euro-Förderung sein, welche gemeinsam mit dem Umweltressort des Landes Steiermark im Herbst des Vorjahres gestartet wurde. Sie läuft noch das gesamte heurige Jahr.

Rückfragehinweis:

Mag. (FH) Urs Harnik-Lauris
Leiter Konzernkommunikation

Energie Steiermark
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8010 Graz

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