Österreichs höchste Erdgasleitung geht jetzt auf der Tauplitz in
Betrieb
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Vier Monate Bauzeit auf über 1.600 Meter Seehöhe
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Europaweit beachtetes Projekt der Energie Steiermark-Tochter Gas-Wärme im
Auftrag der Gasnetz Steiermark
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Ängste vor Unfall mit 40.000 Liter Heizöl-Tank haben zu Umrüstung geführt
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Offizielle Eröffnung der 8,4 Kilometer langen Leitung am kommenden
Samstag
Graz, 30.11.2005 - In der Rekordbauzeit von lediglich vier Monaten hat die
Steirische Gas-Wärme, ein Tochterunternehmen der Energie Steiermark, die höchste
Erdgasleitung Österreichs auf der Tauplitz errichtet. Am kommenden Samstag, den
3. Dezember wird sie offiziell in Betrieb gehen.
„Wir freuen uns, dass dieses Projekt mit einem Investitionsvolumen von rund
500.000 Euro nicht nur in technischer Hinsicht über die Landesgrenzen hinaus für
positives Echo sorgt“, so die Vorstände der Energie Steiermark, Karl-Franz Maier
und Franz Kailbauer: Die Erdgas-Versorgung eines derart hochgelegenen
Skigebietes gilt in Europa als Vorzeige-Projekt für ökologie-bewußten Tourismus.
„Als größte Herausforderung erwies sich die Geologie“, berichtet Bauleiter
Andreas Sölkner von der „harten Arbeit“ im blanken Fels, immerhin wurde die 8,4
Kilometer lange Leitung mehr als 80 Zentimeter in das Gestein bzw. den Erdboden
„versenkt“. Die Wirtschaftlichkeit konnte nur durch eine Co-Finanzierung mit den
Tauplitzer Fremdenverkehrsbetrieben sichergestellt werden. „Als fördernder Motor
für die Umsetzung erwies sich die Komponente Umwelt“, so Bereichsleiter DI Klaus
Neumann: „vor der Umstellung auf Erdgas war jährlich eine Bevorratung von bis zu
40.000 l Heizöl erforderlich. Ein Ölunfall hätte katastrophale Folgen gehabt“.
„Erdgas kommt direkt ins Haus und ist ohne Vorbestellung, Lagerung und
Liefertermin rund um die Uhr verfügbar“, verweist Gas-Wärme Vorstandssprecher DI
Peter Köberl auf die Vorteile dieses umweltfreundlichen Energieträgers: es gibt
lediglich geringe CO2-Emissionen und keinen Feinstaub.
Mit einem Druck von 3,2 bar wird das Erdgas direkt von der Station Tauplitz
ohne Drucksteigerungsanlage auf den höchsten mit Erdgas versorgten Punkt
Österreichs in 1.640 m Seehöhe gebracht. An markanten Stellen gibt es
Absperrschieber mit „Gasstopps“. Das sind Ventile, die im Falle eines
Rohrbruches selbsttätig schließen. Die Erdgas-Pläne auf der Tauplitzalm gehen
jedoch weiter: Angedacht ist der Betrieb einer Erdgas-Tankstelle und der Betrieb
von Pistengeräten und Skidoos mit Erdgas.
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Rückfragehinweis:
Mag. (FH) Urs Harnik-Lauris
Leiter Konzernkommunikation
Energie Steiermark
Leonhardstraße 59
8010 Graz
Tel +43 (0)316/9000-5926
Fax +43 (0)316/9000-20829
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