Aktuelle Lage der Stromversorgung in der Steiermark
Graz, 29.01.2008 - Bei Tagesanbruch hat die Energie Steiermark mit mehr als
400 Mitarbeitern die Reparaturarbeiten am schwer beschädigten Stromnetz wieder
aufgenommen.
"Wir arbeiten mit maximalen Personalressourcen, haben auch zahlreiche
Fremdfirmen zusätzlich im Einsatz, aber nach wie vor ist jedoch die
Erreichbarkeit der Unglücksorte die größte Schwierigkeit", so Konzernsprecher
Urs Harnik. Viele Zufahrtswege sind durch umgestürzte Bäume blockiert. Ein
Vordringen zu beschädigten Masten und Leitungen im unwegsamen Gelände ist trotz
Einsatz von schwerem Gerät (Unimogs, Kräne etc.) vielfach nicht möglich oder mit
Lebensgefahr verbunden. Seit heute Früh leistet das Bundesheer im Raum Weiz und
Deutschlandsberg sowie Voitsberg einen Assistenzeinsatz mit insgesamt mehr als
50 Mann, um gemeinsam mit den Monteuren der Energie Steiermark den Weg zu Trafos
und Leitungen freizumachen.
"Unsere Mitarbeiter arbeiten jedoch mit Hochdruck, um die betroffenen Kunden
möglichst rasch wieder mit Energie versorgen zu können. Wir gehen davon aus,
dass im Laufe des heutigen Tages das Mittelspannungsnetz wieder weitestgehend
hergestellt werden kann. Damit dürfte bis zum Abend der Großteil der derzeit
rund 4.000 stromlosen Haushalte wieder versorgt werden können. Jedoch wird es
nicht möglich sein, alle Zuleitungen zu sämtlichen Häusern – besonders in
exponierten Regionen – wieder instand zu setzen, einzelne Haushalte werden aber
auch noch einige Tage nicht versorgt werden können. Denn mehr als 100 Kilometer
an Niederspannungs-Trassen sind unter Bäumen begraben.
Da wir uns der extremen Situation der betroffenen Menschen bewusst sind,
arbeiten wir eng mit den Einsatzkräften von Feuerwehr und Rettung zusammen, um
besonders gefährdete Personen und Objekte vorrangig zu sichern.
Hier bringen wir Notstromaggregate zum Einsatz, um die Situation durch so
genannte "Insel-Versorgungen" zu entschärfen.
"Das steirische Stromnetz mit einer Gesamtlänge von mehr als 23.000 Kilometer
ist jedoch derart beschädigt, dass die Wiederherstellung des Normalzustandes
mehrere Wochen dauern wird", so Harnik, "derartige Schäden hat es im steirischen
Stromnetz in den vergangenen 30 Jahren nicht gegeben".
Für betroffene Kunden stehen die Mitarbeiter der E Steiermark unter der
kostenlosen
Servicehotline 0800 73 53 28
zur Verfügung.
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Rückfragehinweis:
Mag. (FH) Urs Harnik-Lauris
Leiter Konzernkommunikation
Energie Steiermark
Leonhardstraße 59
8010 Graz
Tel +43 (0)316/9000-5926
Fax +43 (0)316/9000-20829
mobil +43 (0)664 18 01 780
email
urs.harnik@e-steiermark.com |
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