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Sturm - Weiter Straßensperren und stromlose Häuser in der Steiermark
- Rund 1.200 steirische Haushalte ohne Elektrizität
- Schwerpunkt in den Bezirken Weiz und Voitsberg
Graz, 30.01.2008 - Die Aufräum- und Reparaturarbeiten nach Sturm "Paula" sind in der Steiermark am
Mittwoch weiterhin auf Hochtouren gelaufen. Neben den wegen Baumsturz noch immer
gesperrten Straßen hatten die Helfer mit der Stromversorgung entlegener
Haushalte zu kämpfen. Der Schaden in der Forstwirtschaft wurde indessen auf rund
60 Millionen Euro geschätzt. Über das Gesamtausmaß der Verwüstungen kann bisher
noch keine Schätzung abgegeben werden, hieß es am Mittwoch seitens des Landes
Steiermark. Urs Harnik-Lauris, Sprecher der Energie Steiermark, erklärte, dass noch rund
1.200 Haushalte in der Grünen Mark ohne Strom seien. In der Obersteiermark
konnten die Schäden großteils behoben werden, weshalb sich die Arbeitskräfte nun
verstärkt um die Bezirke Weiz und Voitsberg kümmern könnten. Dort sollen weitere
Notstromaggregate an "Extremfälle" ausgegeben werden. Dazu stehe man mit allen
Bürgermeistern der betroffenen Gemeinden in Kontakt. Die steirischen Straßen konnten indessen weitgehend von umgestürzten Bäumen
befreit werden. In der Oststeiermark sind noch die B64 zwischen Weiz und Passail,
die L407 im Bereich Feistritztalsattel und zum Teil auch die Vorauerstraße
(L405) gesperrt. Auf den Verbindungen der ÖBB ist nach wie vor die Südbahn
zwischen Frohnleiten und Bruck an der Mur wegen der Schäden an den Fahrleitungen
bis Donnerstag nur mit Behinderungen passierbar. Der Nahverkehr wird mittels
Bussen abgewickelt, der Fernverkehr mit Hilfe von vorgespannten Dieselloks
aufrechterhalten, wobei Verspätungen einzuplanen sind. Josef Kahls, Landesforstdirektor in der Steiermark, erklärte im Gespräch mit der
APA, dass die rund zwei Millionen Festmeter zerstörter Wald einer Schadenssumme
von rund 60 Millionen Euro entsprechen würden, wobei es für die betroffenen
Walbesitzer Entschädigungen geben soll. Im Schnitt sollen ein Drittel des
erhobenen Schadens finanziert werden. Die exakte Summe hänge aber davon ab, von
welcher Qualität das kaputte Holz sei und wofür es noch verwendet werden könne,
so Kalhs. Er riet jenen Waldbauern, die selten mit Baumschnitt zu tun hätten,
professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, denn die Arbeiten nach Windschäden
seien für unerfahrene Arbeiter äußerst gefährlich. Laut Kalhs werde man wahrscheinlich noch das gesamte Jahr über mit den
Aufräumarbeiten beschäftigt sein, zwei bis drei Jahre würde dann die Aufforstung
dauern. Bis sich der Wald soweit regeneriert hat, dass er wieder
Schutzfunktionen - wie etwa vor Abschwemmung - übernehmen könne, würde es etwa
zehn Jahre dauern, erklärte er Experte. Ein Preisverfall beim Holz - wie etwa im
Vorjahr nach dem Orkan "Kyrill" - müsse nicht unbedingt eintreten, da "Paula"
hauptsächlich in Österreich gewütet habe und Holzpreise vom internationalen
Markt geprägt seien. (Schluss) kor/zeh/gu Quelle: APA
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Rückfragehinweis:
Mag. (FH) Urs Harnik-Lauris
Leiter Konzernkommunikation
Energie Steiermark
Leonhardstraße 59
8010 Graz
Tel +43 (0)316/9000-5926
Fax +43 (0)316/9000-20829
mobil +43 (0)664 18 01 780
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urs.harnik@e-steiermark.com |
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