Energie Steiermark Bilanz 2007: Weitere Steigerung beim Ergebnis als
Basis für Milliarden-Investprogramm
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Operatives Ergebnis (EBIT) steigt um 3 Prozent auf 113 Mio. Euro
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Investitionen von über 1 Milliarde Euro in steirische
Energie-Infrastruktur
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Kostensenkung und Effizienzsteigerung greifen voll
Graz, 14.03.2008 - Die Energie Steiermark kann auch für 2007 wiederum einen
verbesserten Leistungsausweis vorlegen. „Dies, obwohl durch eine nicht volle
Weitergabe der Einstandspreise an Kunden sinkende Margen zu verzeichnen sind,
die Erdgaspreise gesenkt wurden und man im Preis-Vergleich aller
österreichischen Energieanbieter im unteren Mittelfeld rangiert“, unterstreichen
die Vorstände Dr. Karl-Franz Maier und DI Dr. Franz Kailbauer.
Damit zeigt sich: Das Ergebnis basiert einerseits auf einer konsequenten
Sanierung von defizitären Geschäftsfeldern sowie auf dem gezielten Ausbau von
profitablen Bereichen. Andererseits ist es auf umfassende Maßnahmen im Bereich
der internen Kostensenkung und der Effizienzsteigerung zurückzuführen – nicht
jedoch auf eine Belastung der Kunden.
Bei einem nahezu gleich bleibenden Konzern-Umsatz von 1.174 Mio. Euro (+ 1
Prozent gegenüber 2006) konnte das Operative Ergebnis (EBIT) auf 113 Mio. Euro
(+ 3 Prozent) gesteigert werden. Das Finanzergebnis liegt auf einem unverändert
hohen Niveau bei 55 Millionen Euro. Das versteuerte Ergebnis wurde auf 162 Mio.
Euro (+ 5 Prozent) angehoben. Der Cash Flow aus dem Ergebnis betrug 212 Mio.
Euro (+ 15 Prozent). Die Eigenkapitalquote beträgt 56 Prozent (2006: 54
Prozent).
Diese Finanz- und Ertragssituation ermöglicht es der Energie Steiermark AG,
für 2007 in Summe 67 Mio. Euro an Dividenden - darunter 41,6 Mio. Euro an den
Mehrheitsaktionär Land Steiermark - auszuschütten. Dies ist die höchste
Ausschüttungs-Quote aller österreichischen Landes-Energieversorger.
Die Reduktion des Aufwands gelang in fast allen Bereichen, insbesondere in
der Verwaltung und beim Personal: Trotz einer Rekord-Aufnahme von Lehrlingen lag
2007 die Zahl der Mitarbeiter um mehr als 300 unter dem Wert von 2004. Der
Personalaufwand wurde gegenüber 2006 signifikant um 15 Mio. Euro gesenkt.
Wesentliche Ergebnisbeiträge kommen auch aus unseren Beteiligungen an den
Produktionsgesellschaften Austrian Hydro Power (AHP), Austrian Thermal Power
(ATP) und der Rohölaufsuchungs-Gesellschaft (RAG).
Mit einer Investitionssumme von 119 Millionen Euro (2006: 80 Mio. Euro) zählt
die Energie Steiermark zu den wichtigsten Impulsgebern der heimischen
Wirtschaft. Vor allem die Ausgaben zur Steigerung der Versorgungssicherheit im
26.500 Kilometer langen Strom- und Gasnetz haben zur Absicherung von
Arbeitsplätzen in der steirischen Zulieferindustrie geführt.
„Mit der Übernahme des E-Werkes Neuberg sowie der Aufstockung der Anteile an
der Rohölaufsuchungs-Gesellschaft (RAG) wurden 2007 wichtige Schritte für
weiteres Wachstum im Kerngeschäft gesetzt.
Nach umfassenden Vorbereitungsarbeiten sind wir nun in der Lage, in den
nächsten 5 Jahren wesentliche Projekte zur Verbesserung der steirischen
Energie-Infrastruktur mit einer Gesamt-Investitionssumme von über 1 Milliarde
Euro umzusetzen“, so Maier und Kailbauer.
Dazu gehören u.a. der Bau von zwei Wasserkraftwerken an der Mur, ein modernes
Heizkraftwerk zur Absicherung der Fernwärmeversorgung in der steirischen
Landeshauptstadt, das Gas-Transportleitungsprojekt „Südschiene“ und zahlreiche
Aktivitäten im Bereich der Alternativ-Energie sowie des Netz-Ausbaus, vor allem
im Bereich der 110kV-Spannung.
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Rückfragehinweis:
Mag. (FH) Urs Harnik-Lauris
Leiter Konzernkommunikation
Energie Steiermark
Leonhardstraße 59
8010 Graz
Tel +43 (0)316/9000-5926
Fax +43 (0)316/9000-20829
mobil +43 (0)664 18 01 780
email
urs.harnik@e-steiermark.com |
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