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Verwaltungsgerichtshof gibt Weg frei: Bau der Wasserkraftwerke im Süden von Graz kann plangemäß starten

  • Antrag auf aufschiebende Wirkung wurde nicht stattgegeben
  • 100 Millionen Euro Aufträge an heimische Firmen
  • Sicherung für über 2000 steirische Arbeitsplätze bis 2013
  • Weiter Dialog mit Aktivisten, aber "Umsetzung ohne Verzögerung"

Graz, 16.04.2009 - Der Verwaltungsgerichtshof in Wien hat jetzt mit einem Beschluss die Voraussetzungen für den plangemäßen Baubeginn der Wasserkraftwerke in Gössendorf und Kalsdorf geschaffen.

"Den Anträgen auf aufschiebende Wirkung wurde durch den VwGH nicht stattgegeben, damit können die Bauarbeiten im Herbst erfreulicherweise wie geplant beginnen. Sämtliche Maßnahmen stehen auf einer rechtlich einwandfreien Basis", so die Vorstände der Energie Steiermark, Dr. Karl-Franz Maier und DI Dr. Franz Kailbauer. "Aus unserer Sicht eine von Vernunft und Seriosität geprägte Entscheidung, gleichzeitig eine Absage an den Aktionismus Einzelner."

Die beiden Wasserkraftwerke, die gemeinsam von Energie Steiermark und Verbund errichtet werden, können ab 2012 bzw. 2013 rund 45.000 steirische Haushalte mit sauberer, elektrischer Energie versorgen. Dabei werden über 100.000 Tonnen CO2-Ausstoß pro Jahr verhindert. Das Investvolumen beträgt 156 Millionen Euro, mehr als zwei Drittel der Aufträge gehen an heimische Unternehmen. Damit können in der Steiermark während der vierjährigen Bauphase mehr als 2000 Arbeitsplätze gesichert werden.

Mehr als 20 Millionen Euro fließen dabei in rund 100 ökologische Ausgleichsmaßnahmen. "Bei keinem einzigen Wasserkraftwerk in Österreich wurden bis dato derart umfangreiche Öko-Maßnahmen eingeplant", so Projektleiter DI Heinz Jauk.

Darüber hinaus wird es im Zusammenhang mit den Wasserkraftwerken zu einer entscheidenden Aufwertung des Naherholungsraumes südlich der steirischen Landeshauptstadt kommen. Geplant sind zahlreiche Radwege, Naturlehrpfade und eine Öko-Insel. Gleichzeitig wird auf Wunsch der Anrainer-Gemeinden auch das seit Jahren akute Hochwasser-Problem in der Region für tausende Anrainer entschärft.

"Wir laden konstruktive Grün-Gruppierungen, aber auch einzelne Aktivisten selbstverständlich weiter zu einem offenen Dialog ein", so Konzernsprecher Urs Harnik-Lauris, "die vorliegenden rechtlichen Beschlüsse sprechen jedoch eine klare und unmissverständliche Sprache, die von allen zu akzeptieren ist".

Rückfragehinweis:

Mag. (FH) Urs Harnik-Lauris
Leiter Konzernkommunikation

Energie Steiermark
Leonhardstraße 59
8010 Graz

Tel +43 (0)316/9000-5926
Fax +43 (0)316/9000-20829
mobil +43 (0)664 18 01 780
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