Magna, Energie Steiermark und Graz AG bilden Kompetenzzentrum für
Elektromobilität
- Flottentest mit insgesamt 30 Fahrzeugen und 40 Ladestationen im Raum Graz.
- Internationale Kooperationen - Festlegung von Standards für E-Infrastruktur.
- Erste Autos 2012 in Vollbetrieb.
Graz, 15.01.2010 - Der globale Automobilzulieferer Magna setzt in Zukunft sehr
stark auf die Elektromobilität und will zu den weltweit führenden Unternehmen in
diesem Segment zählen. "Für Magna stellt die E-Mobilität ein wichtiges
Geschäfts- und Wachstumsfeld für die Zukunft dar, welches auch von der
Steiermark aus erschlossen werden soll", so der Präsident von Magna
E-Car-Systems, Dr. Peter Reif. "Magna arbeitet dabei auf zwei Ebenen: Einerseits
geht es um die Entwicklung von Plattformen und Gesamtfahrzeugen, andererseits um
die Entwicklung und Produktion von Lithium Ionen-Batteriesystemen für die
Fahrzeugindustrie".
Ab Ende 2011 soll es auf den Grazer Straßen bereits erste E-Fahrzeuge im
Vollbetrieb geben, ab 2014 soll eine Magna-Eigenentwicklung hinzukommen. Dabei
besteht das strategische Ziel von Magna darin, ein Elektrofahrzeug der zweiten
Generation auf einer eigens dafür entwickelten Plattform zu präsentieren,
welches gegenüber den gegenwärtigen Elektrofahrzeugen signifikante Vorteile in
Bezug auf Leistungsfähigkeit, Laderaumkapazität, Komfort und vor allem Preis
aufweist. Dieses Konzept bildet die Basis für Gespräche mit internationalen
Automobilherstellern.
Um die Praxistauglichkeit zu testen und die künftigen Standards für die
E-Infrastruktur festzulegen, hat Magna jetzt die Energie Steiermark und die Graz
AG als Partner geholt. "Die Kooperation zwischen der Fahrzeugindustrie und der
E-Wirtschaft - auch im Rahmen der Austrian Mobile Power (AMP) - sichert die
Voraussetzungen für entsprechende Standardisierungen, die für eine überregionale
E-Mobilität nötig sind", so Reif.
"Wir freuen uns über diese Kooperation mit Magna, die dem Großraum Graz eine
klare Themenführerschaft in Sachen E-Mobility bringt", so Vorstandssprecher Dr.
Oswin Kois von der Energie Steiermark. "Gemeinsam wollen wir die Technik der
Ladestationen und zahlreiche Anwendungsdetails entwickeln. In Partnerschaft mit
der Graz AG werden wir insgesamt 30 E-Fahrzeuge im Fuhrpark auf ihre
Alltagstauglichkeit testen und rund 40 Ladestationen im Raum Graz errichten. Die
ersten 15 Fahrzeuge nehmen wir bereits Ende 2011 in Betrieb. Die Erfahrung aus
dem Automobilbereich muss zielorientiert mit Innovation und Technik in der
E-Wirtschaft und den Wünschen der Kunden verknüpft werden". Herausforderungen
sind dabei vor allem die Auswirkungen der Ladestationen auf den Netzbetrieb, die
Errichtung von "E-Zapfsäulen" und das bargeldlose Abrechnungs-System.
Magna plant auch Testbetriebe für Elektromobilität in anderen europäischen
Regionen. Damit wird eine internationale Dimension eröffnet, die für die
Weiterentwicklung und Förderung der E-Mobilität auf gesamteuropäischer Ebene
notwendig ist.
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Rückfragehinweis:
Mag. (FH) Urs Harnik-Lauris
Leiter Konzernkommunikation
Energie Steiermark
Leonhardstraße 59
8010 Graz
Tel +43 (0)316/9000-5926
Fax +43 (0)316/9000-20829
mobil +43 (0)664 18 01 780
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urs.harnik@e-steiermark.com |
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