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Biomasse -Kraft-Wärme-Kopplung auf Basis eines Stirlingmotors im Heizwerk Birkfeld

Nach Vorliegen einer Machbarkeitsstudie, einer Wirtschaftlichkeitsrechnung sowie der Förderzusage der Steiermärkischen Landesregierung aus Mitteln des Ökofonds wurde von der Geschäftsführung und vom Gesellschafterausschuss der PW Stromversorgungsges.m.b.H. (Pichler Werke) der Auftrag zur Durchführung dieses zukunftsorientierten Projektes gegeben.

Als Partner für die Umsetzung des Projektes wurden aufgrund Ihrer Erfahrungen mit dieser Technologie das Planungsbüro BIOS BIOENERGIESYSTEME GmbH (Graz) sowie die Fa. MAWERA Feuerungsanlagen GmbH (Hard/Vorarlberg) ausgewählt.

Die Schwerpunkte des Projektes sind:

  • die Erweiterung des Heizwerkes Birkfeld um einen verbrennungstechnisch optimierten Biomasse Heizkessel mit einer Wärmeleistung von 500 kW und angebauter Stirlingmotor-Generator-Einheit mit einer elektrischen Gesamtleistung von 75 kW
  • Einbindung des Gesamtsystems sowohl hydraulisch als auch regelungstechnisch in das bestehende Fernheizwerk
  • Elektrische Einbindung in das Niederspannungsortsnetz

Projektziele

Eine wichtige Zielsetzung ist die Ökostromproduktion unter Nutzung heimischer Wertschöpfungspotenziale bei gleichzeitiger Effizienzsteigerung der gesamten Heizzentrale.

Ein weiters Ziel des Projektes ist, gemeinsam mit den Projektpartnern, die Stirlingtechnologie in Kombination mit der Biomassefeuerung vom derzeitigen Kleinserienstatus zur endgültigen Marktreife zu bringen. Dazu dient unter anderem ein Monitoring durch den Planer sowie den Lieferanten im ersten Betriebsjahr.