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Aufsichtsrat der Energie Steiermark beschließt einstimmig Bau des Murkraftwerks Graz

  • Umsetzung des 80 Millionen-Projektes startet noch in dieser Wintersaison
  • Türe für Einstieg von Partnern bleibt weiterhin offen

Graz, 05.12.2016 - Aufgrund der positiven Wirtschaftlichkeit des Projektes hat der Aufsichtsrat der Energie Steiermark in seiner heutigen Sitzung einstimmig den Beschluss gefasst, mit dem Bau für das Öko-Wasserkraftwerk an der Mur in Graz noch in diesem Winter zu beginnen. Am Projekt ist derzeit das Tochterunternehmen Energie Graz mit einem Anteil von 12,5 Prozent beteiligt, "die Möglichkeit für den Einstieg weiterer Investitions-Partner bleibt aufrecht", so der Präsident des Aufsichtsrats Josef Mülner.

Das Murkraftwerk Graz folgt der Klima- und Energiestrategie des Landes, wird ab 2019 rund 20.000 Grazer Haushalte bzw. Elektro-Autos mit CO2-freiem Strom versorgen und führt zu einer nachhaltigen Reduzierung der Abhängigkeit von Stromimporten.

99 einzelne Öko-Maßnahmen sorgen für einen sensiblen und verantwortungsvollen Umgang mit der Natur, der aktuelle Bestand an Büschen und Bäumen wird durch Aufforstung um ein Drittel erweitert. "Im Rahmen des mehr als vierjährigen UVP-Verfahrens für dieses Projekt wurden im Detail alle Öko-Aspekte umfassend und transparent geprüft, sowie sämtliche Anregungen und Inputs von Umwelt-Organisationen und Anrainern durch die Umweltexperten des Landes und des Bundes gehört, bewertet und eingearbeitet", so Vorstandssprecher Christian Purrer und Vorstandsdirektor Martin Graf.

Und weiter: "Es liegt eine positive Wirtschaftlichkeits-Berechnung für das Projekt vor. Das Ergebnis der Ausschreibungen bedeutet, dass die Vergabe der Aufträge an Zulieferunternehmen während der Bauphase zu 90 Prozent an regionale Unternehmen erfolgen wird".

In Kooperation mit der Stadt Graz kommt es gleichzeitig zur Errichtung eines Zentralen Speicherkanals durch die Holding Graz, mit diesem Parallel-Projekt (80 Mio. Investitionskosten) können die derzeit bei Starkregen ungeklärt in die Mur fließenden Abwässer (entspricht im Jahresschnitt den Fäkalien von 28.000 GrazerInnen) aufgefangen und in die Kläranlage Gössendorf gebracht werden.

"Das Murkraftwerk ist ein Stück Zukunft für Graz. Mehr als 1800 neue Arbeitsplätze während der Bauphase, ein neues Naherholungsgebiet für die Grazerinnen und Grazer und komplett CO2-freie Stromerzeugung bringen Arbeitsplätze, Aufschwung und saubere Luft. Nach den Großinvestitionen in die Windenergie auf der Handalm startet unser Landesenergieunternehmen das größte Investitionsprojekt für Erneuerbare Energie in der gesamten Steiermark. Wir investieren in Wind und Wasser. Wir leisten damit einen erheblichen Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels und der Erreichung der Klimaziele von Paris. Ein Projekt, von dem noch unsere Kinder profitieren werden," so Landeshauptmann-Stellvertreter und Eigentümervertreter Michael Schickhofer.